Fragen und Antworten Flugfunk BZF II
1. Welche Flugsicherungsbetriebsdienste gibt es?
A) Alarm-, Rettungs-, Informations- und Beratungsdienst
B) Flugverkehrskontrolle, Fluginformationsdienst, Flugberatungsdienst, Flugalarmdienst und Flugfernmeldedienst
C) FS-Kontrolldienst, Such- und Rettungsdienst, Fernmeldedienst
D)Wetterdienst, Beratungsdienst, Such-. und Rettungsdienst (SAR) und Kontrolldienst
2. Der Flugberatungsdienst hat u. a. folgende Aufgaben:
A) Freigaben zu erteilen
B) Flugpläne entgegenzunehmen, zu prüfen und weiterzuleiten
C) Wettermeldungen zu verbreiten
D) Den Such-und Rettungsdienst (SAR) zu organisieren
3. Wer ist für die Bewegungslenkung des Luftverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland zuständig?
A) Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
B) Die Landesluftfahrtbehörden
C) Der Bundesminister des Innern
D) Das Luftfahrtbundesamt
4. Wann steht der FIS dem Luftfahrzeugführer zur Verfügung?
A) Während des Fluges, jedoch ausschließlich bei Flügen im Luftraum C und E
B) Während des Fluges, jedoch ausschließlich bei Flügen im Luftraum G
C)Während des Fluges
D) Vor Antritt eines Fluges
5.) Zur Flugvorbereitung sind verpflichtet:
A) Alle Luftfahrzeugführer
B) Nur die Führer von motorgetriebenen Luftfahrzeugen
C)Unerfahrene Luftfahrzeugführer
D) Nur Luftfahrzeugführer, die Überlandflüge durchführen
6. Eine Wetterberatung ist grundsätzlich einzuholen bei...
A) Flügen zu gewerblichen Zwecken
B) zweifelhaften Wetterlagen
C) Flügen, die über die Umgebung des Flughafens hinausführen
D) Flügen, für die ein Flugplan zu übermitteln ist
7. Worauf beziehen sich grundsätzlich Zeitangaben in der Luftfahrt? Auf...
A) Ortszeit
B) Zonenzeit (Z-Zeit)
C) MEZ bzw. MESZ
D) Koordinierte Weitzeit
8. Welches ist die Maßeinheit für die horizontale Geschwindigkeit in der Luftfahrt?
A) Meilen je Minute
B) Kilometer je Stunde
C) Meter je Minute
D) Knoten
9. Welches ist die Maßeinheit für die vertikale Geschwindigkeit in der Luftfahrt?
A) Fuß je Sekunde
B) Knoten
C) Meter je Minute
D) Fuß je Minute
10. Welches ist die Maßeinheit für Höhenangaben in der Luftfahrt?
A) Fuß
B) Meter
C) Kilometer
D) Zoll
11. WeIches ist die Maßeinheit für Entfernungen in der Luftfahrt zum Zwecke der Navigation?
A) Landmeile
B) Kilometer
C) Knoten
D) Seemeile und Zehntel
12. Welches ist die Maßeinheit für den Luftdruck in der Luftfahrt?
A) Millibar
B) Hektopascal
C) Atmosphäre Überdruck
D) Millimeter Quecksilbersäule
13. Welcher horizontale Mindestabstand ist im Fluge zu einzelnen Bauwerken oder Hindernissen einzuhalten?
A) 300m
B) 150m
C) 300ft
D) 600ft
14. Ein Flugzeug und ein Segelflugzeug nähern sich auf Gegenkurs. Wer muss ausweichen?
A) Das Segelflugzeug
B) Das Flugzeug
C) Beide nach rechts
D) Das schneller fliegende Luftfahrzeug
15. Luftfahrzeuge, die Gegenstände schleppen, haben Vorflugrecht vor....
A) motorgetriebenen Luftfahrzeugen
B) Segelflugzeugen
C) Motorseglern mit abgeschaltetem Motor
D) allen Luftfahrzeugen
16. Ein Flugzeugführer beobachtet einen Motorsegler (Motor in Betrieb), der in nahezu gleicher Höhe von links kommt und seinen Flugweg kreuzen wird. Wer muss ausweichen?
A) Das Flugzeug dem Motorsegler
B) Das Luftfahrzeug mit der höheren Geschwindigkeit
C) Beide Luftfahrzeuge müssen die Kurse ändern
D) Der Motorsegler dem Flugzeug
17. Bei Luftfahrzeugen im Endanflug hat...
A) das höher fliegende Luftfahrzeug Vorflugrecht
B) das tiefer fliegende Luftfahrzeug eine lange Landung zu machen
C) das tiefer fliegende Luftfahrzeug Vorflugrecht
D) in jedem Fall das mehrsitzige Luftfahrzeug Vorflugrecht
18. Wann müssen in Betrieb befindliche Luftfahrzeuge Positionslichter einschalten?
A) Bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen
B) Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (SS bis SR)
C) Von SS÷30 bis SR+30
D) Von SS+30 bis SR
19. Das Zusammenstoß-Warnlicht (anti-collision light) ist...
A) vom Start bis zur Landung von Luftfahrzeugen zu führen
B) von in Betrieb befindlichen Luftfahrzeugen in der Nacht und am Tag bei ungünstigen Sichtverhältnissen zu führen
C) bei in Betrieb befindlichen Luftfahrzeugen am Tag und in der Nacht einzuschalten
D) vom Start bis zur Landung in der Nacht und am Tag bei ungünstigen Sichtverhältnissen zu führen
20. Ein in der Signalfläche ausgelegtes waagrechtes quadratisches rotes Feld mit zwei gelben Diagonalstreifen bedeutet:
A) Der Flugplatz ist für kurze Zeit gesperrt
B) Der Flugplatz ist für längere Zeit unbenutzbar
C) Start- und Landeverbot für längere Zeit
D) Landeverbot für längere Zeit
21. Eine in der Signalfläche ausgelegte weiße Fläche in Form einer Hantel bedeutet:
A) Zum Starten ist die Rollbahn zu benutzen
B) Landeverbot für Luftsportgeräte
C) Rollbahn darf zur Zeit nicht benutzt werden
D) Zum Starten, Landen und Rollen dürfen nur Piste und Rollbahn benutzt werden
22. Ein weißes oder orangefarbenes T (Lande-T), das bei Nacht entweder beleuchtet oder durch weiße Lichter dargestellt ist, bedeutet:
A) Startverbot
B) Starts und Landungen nur auf der Piste durchführen
C) Neben dem Lande-T aufsetzen
D) Starts und Landungen sind parallel zum Längsbalken des Lande-T in Richtung auf den Querbalken durchzuführen